Ein Ende für die Maskenpflicht?

Von Café Meins09.07.2021

Seit über einem Jahr ist sie unser ständiger Begleiter. Mit sinkenden Inzidenzen diskutieren immer mehr Personen über die Abschaffung der Maskenpflicht. Was meint ihr dazu, Ladies?

Könnt ihr euch vorstellen, eines Tages mal wieder „oben ohne“ durch die Gegend zu laufen, durch Geschäfte zu schlendern oder das Lieblingscafé zu besuchen? Seit so vielen Monaten ist die Mund-Nasen-Bedeckung unser ständiger Begleiter. So langsam haben viele das Tragen satt – und diskutieren über ein Ende der Maskenpflicht. Auch euch beschäftigt das Thema. Deshalb greifen wir das Thema in der aktuellen MEINS auf, haben auf Instagram nach eurer Meinung gefragt (39 Prozent von euch finden, dass die Zeit reif ist) – und laden auch hier auf dem Blog zur Diskussion.

„Maskenpflicht? Ich will Menschen lachen sehen!“

Roswitha schreibt: Die Maskenpflicht sollte fallen – draußen wie drinnen. Eine Ausnahme könnten die voll besetzten Busse und Bahnen im Nahverkehr sein. So hat es auch Dänemark geregelt, das als erstes europäisches Land die Maskenpflicht aufgehoben hat. Mit den steigenden Temperaturen empfinde ich Masken auch zunehmend als unangenehm. Eine Freundin, die während ihrer Arbeit Maske tragen muss, ist sogar kollabiert. Kinder, die den gesamten Schultag über eine tragen müssen, tun mir auch leid. Klar, als die Inzidenzwerte hoch waren, war der Schutz wichtig. Aber inzwischen bewegen sich die Neuinfektionen glücklicherweise auf niedrigem Niveau.

Vor allem draußen ist die Pflicht doch völlig überholt. Superspreading ist dort nicht möglich. Und ich persönlich sehne mich schlichtweg nach Normalität. Ich möchte wieder Gefühlsregungen, lächelnde und lachende Menschen sehen. Nicht mehr nur erstarrte Gesichter. Corona ist ein Virus, an das wir uns gewöhnen müssen. Allmählich kehrt das Leben ja wieder zurück. Es fühlt sich so gut an. Und ganz ehrlich, was ist gesünder als ein Lachen, das von Herzen kommt? Wer sich mit Maske wohler fühlt, dem sollte es natürlich freistehen, sie weiterhin zu tragen.

„Auf keinen Fall! Uns darf nicht die Puste ausgehen!“

Silvia findet: Wir haben so lange durchgehalten, ich hoffe, dass wir uns noch etwas mit der Maske arrangieren. Es sind längst nicht alle geimpft. Und gerade was die Schulen angeht, fände ich es schade, kurz vor den Ferien die Erfolge aufs Spiel zu setzen. Mir kommt es teilweise so vor, als würde mit der Aussicht auf ein Ende der Pflicht Wahl­kampf gemacht – auf Kosten unserer Gesundheit. Niemand trägt gern Maske, aber es gibt Schlimmeres. Eingeatmete Hundehaare zum Beispiel. Als selbstständige Hundefriseurin habe ich auch vor der Pandemie Maske getragen. Ein positiver Nebeneffekt, den ich bei meinen Eltern beobachten durfte: Keiner der beiden musste sich seit Corona mit Grippe­erkrankungen herumplagen. Das war früher anders. Für diese Altersgruppe würde ich grundsätzlich eine Maske empfehlen.

Sinken die Zahlen weiter, fände ich es okay, die Pflicht für die Außengastro und Veranstaltun­gen im Freien aufzuheben. Doch gerade in geschlossenen Räumen, in Bus, Bahn und Geschäften, sollte die Maske Pflicht bleiben. Ich werde sie vorerst so oder so weitertragen. Die Maske hat auch Signalwirkung, sie erinnert uns daran, Vorsicht walten zu lassen. Deshalb mein Wunsch: Lasst uns Nasen und Münder noch ein wenig länger verhüllen – und mit den Augen lächeln.

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